Weshalb meditieren sich lohnt – 5 gute Gründe

Ich bin immer wieder überrascht, wie schnell die Zeit verfliegt. Mein letzter Beitrag ist nun schon fast zwei Wochen her. Dabei hatte ich mir fest vorgenommen, jede Woche mindesten einen Beitrag zu schreiben. Nicht, dass es mir an Themen mangelt, jedoch wisst ihr ja selbst wie der Alltag einen beanspruchen kann und einem damit auch die Lust nimmt, irgendwas zu tun. Und um Lust geht es auch in diesem Beitrag – die Lust, zu meditieren.

Ich hatte eigentlich vorgehabt, Tipps zum Meditieren zu geben, aber mir wurde klar, dass die Schwierigkeit gar nicht beim Meditieren liegt, sondern eher daran, es überhaupt auszuüben. Die Gründe, die einen abhalten nicht zu meditieren, hatte ich bereits im letzten Beitrag aufgeführt.

Das Ziel ist, dass man Freude am Meditieren hat und im besten Fall daraus eine Gewohnheit wird – wie das tägliche Zähneputzen. Damit es aber erst soweit kommt, muss man sein Ego erst Mal fürs Meditieren begeistern. Denn mal ehrlich, wer tut schon was, wenn man dafür nichts bekommt?

Ein guter Motivationsgrund muss her und dafür stelle ich dir 5 Gründe vor, die dem eigenen Ego sicherlich gefallen würden. Vor allen Dingen kann ich sie alle persönlich bestätigen, weil sie auch tatsächlich bei mir eingetreten sind.

 

  1. Schlaflosigkeit. Du kannst nicht Schlafen, weil du die ganze Zeit denken musst? Da gibt es eine Person oder eine Situation, worum sich deine Gedanken dauernd drehen – Wieder und immer wieder? Du spürst, wie deine Emotionen hochkochen und du deswegen nicht die Ruhe finden wirst? Dann hilft es, vor dem Schlafen gehen zu meditieren.
  1. Kreativität. Du brauchst eine Idee oder eine Lösung? Dann fremdentzwecke die Meditation doch einfach dafür. Wenn du sowieso schon denken musst, dann wieso nicht über das, was dich gerade beschäftigt? Kreativität entfaltet sich nicht durch analytisches bzw. rationales Denken. Durch die Meditation schaffst du die besten Bedingungen, damit neue Ideen entstehen.
  1. Prüfungen. Wer kennt das nicht: ein wichtiger Termin steht an, durch den sich viel entscheidet, sei es eine Prüfung oder ein Vortrag. Die Tage davor sind eine Qual, weil die Angst so groß ist, im wichtigsten Moment zu versagen. So entstehen die tollsten Angstszenarien im Kopf. Die Meditation hilft dir dabei, dich dieser Angst zu stellen.
  1. Streit. Wehe da ist nicht jemand deiner Meinung! Oder jemand verletzt dich. Spürst du den Ärger in dir? Die Diskussion wird schnell hitzig und im schlimmsten Fall eskaliert es oder du bist innerlich so aufgewühlt und bist erst mal zu nichts in der Lage. Durch das Meditieren trainierst du deinen Geist, deine Gefühle zu beobachten. Bei der nächsten Meinungsverschiedenheit wirst du deinem Ärger den Wind aus den Segeln nehmen.
  1. Achtsamkeit. Kennst du das Gefühl dir erst im Nachhinein bewusst zu werden, was für eine tolle Zeit du hattest? Wir haben uns inzwischen so sehr an unseren Wohlstand gewöhnt, dass wir es gar nicht sehen. Wir vergessen schnell wie schön es ist einen Partner, Freunde oder Familie zu haben. Durch die Meditation lernst du deinem Leben achtsamer zu begegnen und dich an dein Glück zu erinnern.

 

Das waren meine 5 Gründe und ich hoffe, sie können dich überzeugen. Du wirst die Veränderungen durch ständiges meditieren im Laufe der Zeit spüren. Im kommenden Beitrag werde ich dann auch eine einfache Meditationsübung vorstellen.

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